Hausschwammbefall
Behandlung: Der Schaum ist aufgetragen und kann einziehen.
Der Hausschwamm - Hausschwammbefall
Wir behandeln ihn aktiv - zur Konservierung Ihres Holzbestandes
Verbautes Holz besitzt im Vergleich zu lebendigem Holz keine natürliche Schutzfunktion gegen Pilze.
Besonders Kernholz ist von Natur recht gut aus gegen Pilzbefall geschützt, daher wird dieses auch bevorzugt im Bau von Außenfassaden eingesetzt.
Der Begriff „Kernholz“ umschreibt das im Stamminneren befindliche Holz, durch das kein Saft des Baumes mehr fließt, also praktisch abgestorbenes Holz.
Aber dennoch reicht der natürliche Schutz in einigen Fällen nicht aus. Dies ist dann der Fall, wenn - wie auch viel häufiger bei Splintholz (Holzschicht, die das Kernholz umgibt) vorzufinden - ein Befall des so genannten Hausschwammes festgestellt wird.
Der Hausschwamm ist ein Oberflächenpilz, der Hölzer befällt und diese zerstört. Die Holzbalken werden würfelartig gebrochen und lassen sich beispielsweise mit der Hand eindrücken. In einigen Bundesländern ist der Befall meldepflichtig.
Das tückische an diesem Pilz ist die Ausbreitungsweise. Generell liebt der Hausschwamm feuchtes Holz. Aber auch schon eine Holzfeuchte von 20% reicht aus um ihn zu ernähren. Auch Mauerwerk und Putz hält den Hausschwamm ebenso wenig auf wie eine „Durststrecke“ im trockenen Holz (10 Meter können leicht überbrückt werden), solange eine feuchte Nährquelle vorhanden ist. Daher ist es in vielen Fällen schwierig den Ursprungspunkt zu finden.
Um den Verfall des Holzes zu stoppen ist ein so genanntes Schäum- verfahren entwickelt worden. Hierbei wird die laut eines Sach-verständigengutachtens ermittelte Menge an Holzschutzmittel mit Wasser in einem speziellen Gerät aufgeschäumt und auf das befallene Holzteil aufgetragen.
Der Vorteil gegenüber dem Versprühen des Holzschutzmittels ist derjenige, dass so gut wie keine giftigen Dämpfe freigesetzt werden und somit eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch das Einatmen der Dämpfe ausgeschlossen wird; außerdem ist dies aus Aspekten des Umweltschutzes zu begrüßen.
Gegenüber dem Auftragen des Holzschutzmittels mit dem Pinsel liegt der Nutzen nicht nur in der Zeitersparnis, da beim Pinselverfahren das Auftragen zur richtigen Wirkungsentfaltung mehrmals wiederholt werden muss, sondern auch in der gleichmäßigeren Verteilung des Behandlungsmittels auf der Holzoberfläche. Hieraus resultiert zusammen mit der Notwendigkeit des nur einmaligen Auftragens des Behandelungsmittels auch eine zu beachtende Sparsamkeit des Verfahrens.
Gegenüber dem Flutverfahren besteht der Vorteil, dass nicht zu behandelnde Teile des Gebäudes nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Mit Hilfe von Luftdruck, der durch einen handelsüblichen Kom-pressor erzeugt wird, wird ein Wasser-Holzschutz-Gemisch in einem speziellen Schaumgerät aufgeschäumt. Dieser Schaum wird anschließend mit Hilfe einer Auftragsdüse, die durch einen Schaum-schlauch mit dem Schaumgerät verbunden ist, auf das zu behandelnde Holz aufgetragen und haftet hierauf. Während der Schaum nach und nach zusammenfällt zieht das Holzschutzmittel in das Holz gleichmäßig ein und entfaltet so seine Wirkung. Auch schwer zugängliche Hohlräume lassen sich auf diese Weise gegen den Befall des Hausschwammes behandeln.